Transparenz und Bürgerdialog in der Landeshauptstadt Schwerin werden gestärkt

Antrag von den Stadtvertretern Stefan Schmidt (DIE LINKE) und Christoph Richter (FDP) wird einstimmig auf den Weg gebracht 
Am vergangenen Montag, d. 8. April, wurde auf der 42. Sitzung der Stadtvertretung Schwerins einstimmig ein Beschluss zur Stärkung von Transparenz und Bürgerdialog in der Landeshauptstadt verabschiedet. 

„Wir haben mit diesem Antrag drei wesentliche Neuerungen in die Wege leiten können. Zum einen werden in dem vorhandenen Rats- bzw. Bürgerinformationssystem (bis.schwerin.de) Anfragen und Antworten unserer Bürgerinnen und Bürger an die Verwaltung transparent veröffentlicht. So können Interessierte oder die Verwaltung selbst das System zum Nachschlagen nutzen, um sich über aktuelle Themen in unserer Stadt zu informieren. 

Grundlage hierfür ist das Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommern, nachdem Anfragen von Bürgern in einer bestimmten Zeit beantwortet werden müssen. Weiterhin sollen bisher öffentliche Dokumente der kommunalen Unternehmen und Eigenbetriebe der Stadt, wie etwa Geschäftsberichte, hier zentral abgespeichert und aufgefunden werden können. Derzeit sind diese auf etlichen Plattformen verteilt oder nicht mal digital durchsuchbar hinterlegt.“ so Christoph Richter, einer der beiden Initiatoren des Antrages und FDP Stadtvertreter. 
Die eingestellten Inhalte beziehungsweise Dokumente sollen zukünftig im Volltext durchsuchbar sein. 

„Das bedeutet so viel, dass wenn zum Beispiel in der Mitte im Text eines Dokumentes der Wortlaut „kostenlose Schülerbeförderung“ steht, dieses Dokument bei einer Suchanfrage auch gefunden werden kann. Der beste Nebeneffekt daran ist, dass durch die Einstellung der Dokumente als durchsuchbarer Text, man diese vom Computer oder Handy vorlesen lassen kann. Ein starker Schritt in Richtung Barrierefreiheit im Bezug auf die Arbeit der Verwaltung und Stadtvertreter.“ ergänzt Stefan Schmidt, Stadtvertreter für DIE LINKE in Schwerin. 

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