Die Landesregierung MV lässt die Amateursportler links liegen

Für rund 260.678 Mitglieder in Vereinen und Verbänden in MV, ist die derzeitige Situation kaum noch erträglich. Dabei geht es nicht nur um den Sport oder die körperliche Aktivität, sondern auch um das soziale Miteinander.
„Während sich in Bussen und Bahnen die Menschen dicht an dicht drängen, dürfen unsere Kinder mit Abstand und an der frischen Luft keinen Sport treiben. Das ist absurd und unverhältnismäßig. Sport und Bewegung sind für Heranwachsende enorm wichtig, schon jetzt leiden die Kinder massiv an den Folgen des Bewegungs- und Kontaktmangels. Die Landesregierung ist gefordert, hier jetzt endlich ein Konzept vorzulegen, wie Sport wieder ermöglicht werden kann!“, so Dietmar Tackmann, stellv. Vorsitzender der FDP Schwerin, stellvertretender Vorsitzender des Stadtelternrates Schwerin sowie selbst Vater von vier Kindern.

Experten beklagen bereits jetzt die langfristigen Folgen des harten Lockdowns für Kinder und Jugendliche. Schon vor dem Lockdown lag Mecklenburg-Vorpommern bundesweit auf dem ersten Platz beim Anteil stark übergewichti-ger Bürger. Auch das zeigt, wie wichtig es ist, den Amateursport wieder zuzulas-sen, zumal Mecklenburg-Vorpommern bundesweit eine der niedrigsten Inzidenzen aufweist. Dazu kommen schon jetzt die psychischen Folgen durch die Kontakteinschränkungen für die Kinder.