Pandemie darf für Kinder nicht zur Bildungslücke werden!

Zur heutigen Protestaktion um 16 Uhr vor dem Bildungsministerium in der Werderstraße äußert sich die stellv. Landesvorsitzende und Landtagskandidatin der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Sabine Enseleit:

"Wir müssen den Unterricht der Kinder endlich auf das bestmögliche Level bringen und den Stillstand an den Schulen beenden. Das ifo-Institut belegt jetzt das, was Eltern und Schülern schon seit Monaten klar ist: Der digitale Unterricht hat nicht funktioniert. Im Mittel kamen die Schülerinnen und Schüler nur auf zwei Stunden digitalen Unterricht pro Woche und wurden ansonsten mit Aufgaben abgespeist. Wir Freie Demokraten fordern daher, dass endlich wenigstens in den Kernfächern verpflichtend Videounterricht stattfindet. Außerdem müssen jetzt endlich Angebote gemacht werden, wie die Lernlücken geschlossen werden können. Hier hat die Landesregierung im letzten Jahr schon komplett versagt, das darf nicht noch einmal passieren. Von Lehramtsstudenten bis zu privaten Anbietern und digitalen Angeboten muss alles versucht werden, damit die Kinder weiter lernen können.
Auch der Lehrplan darf jetzt nicht in Stein gemeißelt werden, sondern muss hinsichtlich der Relevanz der einzelnen Themen hinterfragt werden. Wenn nicht alles aufgeholt werden kann, dann müssen klare Prioritäten gesetzt werden. Um die Kinder dabei nicht zu überfordern und weiter zusätzlichem Druck auszusetzen, muss auch der Notendruck verringert werden. Die Kinder sind in der aktuellen Situation schon genug belastet und dürfen nicht die Leidtragenden der Pandemie werden."

•    Verpflichtenden Videounterricht in den Kernfächern, solange Präsenzunterricht nicht möglich ist
•    Konzept und umfangreiches Angebot wie Lernlücken geschlossen werden
•    Lehrplan reduzieren und weg vom Notendruck